Deep, dark & blue

Beschissen, beschissen, beschissen. So kann’s einem manchmal geh’n. Am schlimmsten ist, ohne erkennbaren Grund.
Viele, die ich kenne, würden das niemals zugeben. Sie lachen immer, auch wenn der Himmel weint. Sind sie damit die besseren Menschen? Eine Trantüte, leidend und jammernd, kann einem die Suppe gehörig versalzen. Aber wer ist der Realist? Der, der sich und anderen die gute Stimmung vorheuchelt, oder der, der dem Tief ins Auge blickt?
Wie auch immer. Mich tröstet eine Tastsache. Es geht auch wieder vorüber.

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5 Kommentare

Eingeordnet unter Bei Sem;kolon zu Hause

5 Antworten zu “Deep, dark & blue

  1. Bin durch ein paar Tiefs gegangen in meinem Leben. Und die waren beileibe nicht ohne. Ich hatte das große Glück, innerlich immer realtiv stabil zu sein, und auch genügend Kraft zu haben, um damit fertig zu werden. Zwei Dinge sind, und da stimme ich zu, immer ganz wichtig gewesen: Sich den Dingen stellen, sprich sie so sehen, wie sie sind, und sie auch nach außen so zeigen, wie sie sind. Wenn man sich scheiße fühlt, dann ist das eben so, und gehört zu einem.
    Und eines war mir auch immer ganz wichtig: Nach Positivem Ausschau halten und das auch leben. Auch wenn es nur Kleinigkeiten sind. Wenn mir danach war, und ich das als schön empfand, dann hab ich mich einfach hängen lassen, und es mir bei dem gut gehen lassen, wonach mir war.

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