Unberührt

Ich stehe am Fenster. Die Radfahrer, die Fußgänger, die Autofahrer. Sie könnten meine Freunde sein. Sie sind es nicht.
Die Namen vor den Zahlen im Telefonbuch. Jemand könnte meine Liebste sein. Aber es ist nicht so.
Den Tag verbracht als Fremder. Und wenn die Sonne hintern den Dächern sinkt, allein ins Bett.
Manchmal ist es schwer, sich selbst auszuhalten. Und das Spiegelbild unerreichbar fern.

Ein Kommentar

Eingeordnet unter Bei Sem;kolon zu Hause

Eine Antwort zu “Unberührt

  1. sehr melancholisch und schön. danke!

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