Neue Lesung!

Zur Lesung im Coworking „Watermark“ direkt am Kreativkai laden Jürgen Flenker, Katja Angenent und Christoph Aschenbrenner von Sem;kolon ein.
Am Freitag, 17. März 2017, Hafenweg 22, 48155 Münster.
Um 19:30 Uhr kann man miterleben, wie Wortfischer ihre Netze einholen, die Poesie zwischen den Zeilen schwimmt und Alltag einer Lagune weicht.
Eintritt: 3 bis 5 €

Wir werden diese schöne Lesung haben. Auch wenn es 2017 ist, es ändert nichts daran, dass wir das gleiche tun wie seit der Dämmerung der Menschheit.
Jäger zogen aus. Die Sippe hatte Hunger. Die Jäger fanden Spuren, mussten sie interpretieren, ob es lohnenswerte Beute gäbe. Der Moment des Kampfes. Und am Lagerfeuer wurden Geschichten erzählt. Alle wurden satt.
Unsere Gäste werden kommen, um einen Hunger zu stillen. Um Geschichten zu hören und sich zu wärmen, deshalb sind sie hier.
Als Autor bin ich jedoch immer Jäger. Ich muss Fährten lesen. Muss wissen, was den Weg kreuzt. Wer durch die Zeit getrampelt ist.

7 Kommentare

Eingeordnet unter 2017, Bei Sem;kolon zu Hause, Lesung

7 Antworten zu “Neue Lesung!

  1. Viel Erfolg! (Hast Du eigentlich Lampenfieber?)

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    • Danke! Früher hätte ich gesagt: Lampenfieber – nie und nimmer! Lesungen sind nach wie vor Dinge, für die ich gemacht bin. Doch je älter ich wurde, um so mehr Kontrolle wollte ich über alles. Noch mehr, noch spektakulärer … Und genau da fing Lampenfieber an, Hände zittern, trockener Mund. Ich bin kein Eventmanager, lediglich ein Autor, der liest. Alles andere ist Überforderung. Wenn ich es zeitlich schaffe, alle Texte meines Programms laut lesen zu üben, ist das eine gute Vorbereitung. Kurz vor Beginn von Lesungen bin ich dennoch furchtbar aufgeregt.

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      • Hihi, dabei müsstest Du immer lässiger werden, weil es schon so oft gut geklappt hat ;-)
        Es lebe das Lesen!
        Oder Ihr tauscht untereinander die Texte, und lest jeweils die Texte des Anderen, das würde ich auch spannend finden.
        Sonntagsgruß, a

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    • Nein, ich glaube nicht, dass irgendwer begeistert von dem Vorschlag wäre, die Texte zu tauschen – am wenigsten wir Autoren. Natürlich sagt mir das mein Kontrollzwang, denn Stil und Stimme sind untrennbar. Meine „Olga-Wolga“ von Jürgen oder „Leises Lied“ von Katja? Das geht überhaupt nicht! ;-)

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      • Oje, ich wollte Dir nicht auf den Schlips treten. Es ist nur so, dass viele Autoren ihre Texte von Schauspielern lesen lassen, weil die eben Ahnung vom Vortragen haben. Ich dachte, es wäre eine Möglichkeit für Dich. Sorry. Vergiss es einfach.

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    • Nein! Entschuldige Dich nicht, es ist ein interessantes Thema. Zufällig gab es hier an der Volkshochschule einen Schreibwettbewerb zum Thema „Meine Stadt“. (Mich hatte man gebeten mitzumachen, damit die Aktion anläuft.) Dann war da ein Abend, um einige Texte zu präsentieren. Man hatte einen schniecken Schauspieler und Rezitator eigens aus Hamburg engagiert vorzulesen, weil die Leitung der VHS davon ausging, dass viele Teilnehmer nicht vor Publikum lesen wollten. Ich habe Gift und Galle gespuckt! Klar, Schauspieler haben eine Sprechausbildung, das hört man, doch ich hab’s geschrieben, also verbock ich es auch selbst! Mein Text kam natürlich dran … Zu meiner Beruhigung hat er es nicht ein Deut besser vorgetragen als ich. Gleiche Betonung, gleiche Pausen. :-)

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