Kopfschmerzen

Ich habe heute eine druckerschwärzeschwarze Laune! Da ist das Gemüt eines Scharfrichters nichts gegen. Ga nix! (Der würde mit Plüschtieren spielen, ich würde sie anzünden …)
Alles ist zu viel oder zu wenig. Zu langsam oder schnell. Zu laut zu leise. Ich könnte die Wände anschreien oder wimmernd das Kopfkissen über den Kopf ziehen. Arrrgh!
Wer das mit bekommt, will mir helfen, und fragt nach dem Warum. 1. Mir kann man nicht helfen. 2. Wenn ich es bloß wüsste!
Vielleicht liegt es an der Mondphase oder an dem äußerst wechselhaften Wetter oder meinen Wechseljahren. Mit letzteren plage ich mich schon zehn Jahre rum – es wird nicht besser.
Gehen wir doch nach dem Ausschlussverfahren vor.
Das Baby meiner jüngsten Schwester kommt bald zu Welt und macht mich somit zum Onkel. Aber da liegt die Hauptaufgabe bei der Schwangeren.
Mein Arbeitsplatz wird umgewandelt. Wir Kollegen sind vor vollendete Tatsachen gestellt worden, das habe ich schon häufiger erlebt. Die neue Arbeit ist zu schaffen.
Mein neues Buch ist noch nicht aus der Druckerei …
… Rrrah!
22 Tage wird an der ersten Auflage gearbeitet. Aber dem feinen Herrn Autor geht das nicht schnell genug! Nein, andere Druckaufträge dürfen nicht zu Ende gemacht werden oder Vorrang haben! Die Belegexemplare soll die Lektorin persönlich vorbei bringen – aus Brandenburg und auf einem Silbertablett! Der feine Herr Schriftsteller sollte sich schämen!
Der wiederum kann aber nicht aus seiner Haut. Ein nervöses Nervenbündel war ich schon immer. Wenn ich gut schlafe, so einmal pro Halbjahr, dann ist das wie Urlaub!
Es gibt nur ein Mittel, das hilft. Boden wischen! Einfach feucht mit dem Aufnehmer über die Flächen. Dass es heute schon das dritte Mal ist, bereitet mir auch keine Kopfschmerzen mehr …

3 Kommentare

Eingeordnet unter 2017, Buch 4, Das neue Buch, Gesundheit

3 Antworten zu “Kopfschmerzen

  1. Aber, mein Lieber: ausgerechnet Boden wischen???? Hast Du da keine spaßigere Alternative gefunden? Mit dem Auto durch die Gegend cruisen, Monster am PC abschlachten, Spazierengehen, den Boxball vorkramen :-)
    Ich wünsch Dir jedenfalls erhellende Sonnenstrahlen für Deine druckerschwarze Laune!

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    • Ich weiß nicht. 2015 war ich in einem Job, wo wir Selbstversorger waren, d. h. es gab keine Putzfrau. Jeder sollte eben auch mal Boden wischen. Für mich hatte das was meditatives. Man konnte das Hirn weitgehend abschalten. Es war nützlich und man hatte ein Erfolgserlebnis, wenn die Feuchtigkeit verdunstet war und die Flächen glänzten. :-) „druckerschwarze Laune“ ist ein guter Verbesserungsvorschlag. Danke!

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  2. Gestern als du angerufen hast, war ich beim Wasserballett und danach out of order – heute als ich bei dir angerufen habe, warst/bist du out of order.
    Mit unserem Timing müssen wir noch arbeiten. ;)
    Wünsch dir gute Besserung mein Lieber.

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