Stunde der Wahrheit

„Eigentlich wollte ich doch …“
„Da wird wohl nichts mehr draus …“
„Immer ich …“

Ich erwache. Aus einem Traum. Fühle mich nackt. Und elend.

Moderne müde Menschen im Bus. Zur Arbeit.
In die Büros. An die Ladentheken.
Gerüche von Duschgels und Deodorants.
Ebenso müde Menschen abends im Bus.

Ich sehe mich in einen Käfig gesperrt
und laufe im Hamsterrad.
Und wüsste ich nichts von einem Käfig,
und nicht davon, wie ausbruchsicher er ist,
dann hätt‘ ich wohl ein feines Leben.

So trauer‘ ich darüber. In meinen Träumen.

Ein Kommentar

Eingeordnet unter 2017, Bei Sem;kolon zu Hause

Eine Antwort zu “Stunde der Wahrheit

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