Oh nein, 30 Grad!

Da kommt einiges zusammen. Ich komme am heutigen Wochenendeinkauf nicht vorbei. Ich muss Cent genau einkaufen, um über die Runden zu kommen. Mein Selbstwertgefühl ist im Keller. Für diese Temperaturen habe ich nichts ordentliches für unten zum Anziehen. Also ziehe ich eine lange, schwarze Jeans aus dickem Stoff an und hoffe, mein Kreislauf sackt nicht weg … Wer weiß, wie es sich anfühlt, weiß, man fordert es nicht heraus. Und im Wetterbericht nennen sie es noch „schönes Wetter“!
Ich weiß eins, wenn ich zu viel und zu lange schlafe, will ich mich der Realität nicht unbedingt stellen. Heute döste ich bis in den Nachmittag, und der Einkauf war noch nicht getan. Da ist Mai, 30 Grad und noch keine Schwalbe am Himmel. Verstehe nicht, wo sie bleiben.
Hier ist Stadt. Vielleicht sind 30 Grad auf dem Land oder am Meer in Urlaub besser. Hier ist nahezu alles künstlich. Straßen, Häuser, Autos. Schlechte Bedingungen für entspannten Sommer.
Irgendwann hören auf bestimmten Fernsehkanälen die Dauerwerbesendungen auf, und wenn ich jetzt nicht los gehe, bekomme ich die wichtigsten Sachen nicht mehr. Schwarze Hose an, Einkaufstaschen, Geld. Als ich im Supermarkt bin – Klimaanlage! Netter Kundendienst. Doch wie komme ich zurück?

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Eingeordnet unter 2018

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