Wind schreit

Gespenster, Gespenster kommen in der Nacht.
Draußen kalt und der Orkan brüllt dich an.
Ich fand mich bei einer Frau.
Ein Künstler zeigte ihr Bilder.
Und ich brabbelte vor mich hin.
In der nächsten Nacht
saß ich mit Jugendlichen bei einem Video.
„Paris, Texas“, feixte ich und man warf mich raus.
In der folgenden Nacht
war ich bei den Pfadfindern.
Alles klar, genug Bier war da.
Und keine Fragen. Mitgefühl.
Gespenster ziehen Nacht für Nacht
um die Häuser.
Kalt und laut
der Orkan.
Öffne
niemanden
die Tür!

Hinterlasse einen Kommentar

Eingeordnet unter 2018, Lyrik

Kommentar verfassen

Trage deine Daten unten ein oder klicke ein Icon um dich einzuloggen:

WordPress.com-Logo

Du kommentierst mit Deinem WordPress.com-Konto. Abmelden /  Ändern )

Google Foto

Du kommentierst mit Deinem Google-Konto. Abmelden /  Ändern )

Twitter-Bild

Du kommentierst mit Deinem Twitter-Konto. Abmelden /  Ändern )

Facebook-Foto

Du kommentierst mit Deinem Facebook-Konto. Abmelden /  Ändern )

Verbinde mit %s

This site uses Akismet to reduce spam. Learn how your comment data is processed.