Zu Besuch

Als ich ankam, musste ich noch eine steile Auffahrt hinauf fahren.
Du lebtest wunderschön mit deiner Mutter und den Großeltern. Das Haus hatte an einer Seite große Fenster mit Aussicht. Alle anderen waren nur Luken aus Glas. In den Berg gebaut.
Bei den schönsten großen Augen, die ich kannte. Ich quatschte so viel.
Für die Nacht hast du mir dein Zimmer überlassen … Hast du darauf gewartet, dass ich dich rufen würde? In deinem Bett lag ich und der Mond brannte in mir.
Ich hörte die Autos unten auf der Straße. Wie Meeresrauschen in zu hoher Frequenz. Als es ruhiger wurde, schlief ich ein mit meiner Lust auf dich.
Unser Frühstück war bestimmt sehr gut. Ich glaube, dass ich zum Mittag wieder abfuhr.
Ich glaube, ich war ein riesengroßer Trottel.

2 Kommentare

Eingeordnet unter 2018

2 Antworten zu “Zu Besuch

  1. „Bei den schönsten großen Augen, die ich kannte.“ ist mir Stolperstein

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