Mond blau

Ich kann, aber will nicht schlafen.
Was ich mir zu Essen mache, bleibt mir im Hals stecken.
Ich rauche mehr denn je.

Du bist eine Schwester des Mondes.
Ich fand dich zitternd an einem kalten Morgen.
Als silbern das Licht über der Stadt stand, haben wir uns geliebt.

Sie haben dich abgeholt.
Und mir gesagt, es sei zu meinem Besten, wenn ich dich vergesse.
Ich kann nicht, weil ich es nicht will.

Noch diese Nacht breche ich auf.
Suche Spuren.
Lausche den Schreien in den Straßen in der Dunkelheit.

2 Kommentare

Eingeordnet unter 2019, Lyrik

2 Antworten zu “Mond blau

  1. Sehr gut geschrieben – da reicht mir das einfache like nicht

    Gefällt 1 Person

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