Rauhfaser

Ich meide meinen Schreibtisch intensiv. Ich tapeziere meine Küchenzeile. Und die steht im Esszimmer, wo auch mein Arbeitszimmer ist. Oder besser, sie wird dort stehen. Die Vorzüge einer Küche in Arbeitsnähe brauche ich nicht erwähnen.
So rühre ich den Kleister an mit Träumen. Pappe die Tapete an die Wand mit Elan. Und klopfe mit der Tapezierbürste alles fest in Hoffnung.
Ich mach es allein. So bestimme ich auch das Tempo. Ich sage mir, wann ich anfange und wann ich Feierabend machen kann. Die Wände sprechen eh nicht zu mir. Der beste Weg, nichts von der Renovierung zu sehen, ist der Gang nach nebenan. Zu Couch, Fernbedienung und TV.
Nur, dass dort kein Schreibtisch ist … Hm. Ich glaube, ich kriege eine Erkältung.

2 Kommentare

Eingeordnet unter 2019

2 Antworten zu “Rauhfaser

  1. Meine Küche ist weit weg vom Schreibtisch, gut so, der Kühlschrank auch und für den Kaffee habe ich eine große Thermoskanne, damit ich nicht ständig in die Küche laufen muss und wertvolle (Schreib)Zeit verliere. Allerdings befinde ich mich auch gerade in einer Flow-Phase, an anderen Tagen ist das ganz anders!
    Ich wünsche dir eine gute Zeit (und keine Erkältung)

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    • Danke schön, Regina! Ich finde die Küche in der Nähe des Arbeitsplatzes lebenserhaltend, weil es durchaus mal vorkommen kann, dass ich mich so in dem Universum meiner Geschichten verlaufe – dass ich das Essen vergesse. Bei mir führt das automatisch zu schlechte Laune …
      Dir weiterhin viel Fleiß und Flow!

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