Fazit

Im Wesentlichen ist es mir gelungen, im Leben zu erreichen, was ich erreichen wollte.
Im Wesentlichen.
Halten konnte ich nicht ein Du. Mein Gegenüber. Jemand, der mich im Spiegel zeigt. Und um den ich mich zu kümmern hatte. Wo aus Leidenschaft Liebe, aus Nähe Verantwortung und aus Vertrauen Gewissheit wurde.
Ich flatterte hierhin dorthin. Ehrgeiz fraß mich an. Dabei wäre so viel Platz in meinem Herzen gewesen.
Nun, wie lange mache ich noch? Jahrzehnte? Jahre nur? Werde keine Hand auf meiner spüren, wenn der letzte große Schmerz kommt, das Leben loszulassen. Das war dann eben so.
All die glänzenden Momente meines Lebens haben diesen Preis. Spektakulär lebte ich. Im Mund ein bitter Geschmack.
Vielleicht sehnte ich etwas, was ich nicht leben konnte. Vielleicht bewunderten andere, was sie nicht konnten. Was gut und richtig ist – ich werde es nie erfahren.

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Eingeordnet unter 2021

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