Archiv der Kategorie: Lyrik

Durst

Wenn statt Hoffnung Wüste
Vor Neid zerfressen
Auf SUV Besitzer

An Isolation erstickt
In Dunkelheit verloren
Gefahr für Gesundheit und Leben

Täglich

Sind es Freunde, die verstehen
Wo du bist
Und von der Quelle reichen

©hristoph Aschenbrenner

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Eingeordnet unter 2021, Lyrik

Etwas noch bleibt

Leidest, die Sonne nicht mehr scheint
Ohne Umarmung in Furcht
Unsicher, ob je geliebt

Erweiterst Horizonte
Anderen Vorbild
Treuer Freund

Trotz allem
Es macht Sinn

©hristoph Aschenbrenner

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Eingeordnet unter 2021, Lyrik

Gib nicht auf

Vollkommen verloren in der Nacht
Zu Haus allein
Für so lange schon
Gedanken schleudern
Bis irgendwann du schläfst ein
Unglücklich
Träume Spekulation
Heiß die ersehnte Tasse am Morgen
Neuer Tag
Neue Chance

©hristoph Aschenbrenner

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Eingeordnet unter 2021, Lyrik

Ohne Titel

Diese makabre Welt dreht sich einfach weiter

Sie wird es immer …

Doch heut hab ich meinen Kopf in den Wolken

Gehe von C über a-moll nach D

Und von vorn

Denk an Dianas Verse

Und werd ein Wunder tun

©hristoph Aschenbrenner

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Eingeordnet unter 2021, Lyrik, Musik

Nicht allein

Samstagabend

Betrachte die Straße

Kalt

Leer

Schließe Fenster

Ziehe Vorhänge zu

Nicht hinein kommt das Grauen

Sich gesellt zu denen

Die schon da

©hristoph Aschenbrenner

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Eingeordnet unter 2021, Lyrik

Entweihnachtet

es tanzt ein Bi-Ba-Butze-Virus herum
schon nah bei mir

alle Räder stehen still
keine Kassen klingeln

haben Hochmut nicht verloren
freier Wille und Vollgas über die Klippe

der Virus meuchelt Menschheit
Zeit steht still

nie gab es konkrete Zahlen
täglich

©hristoph Aschenbrenner

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Eingeordnet unter 2020, Lyrik

Achtung!

Unterwegs
Einsamer Wolf
Winter gedunkelte Straßen
Unsichtbar im Kernschatten
Zottelfell
Läuferinnen leichte Beute
Abschätzender Blicke
Belustigt
Träumt herbei
Stille Hauseingänge
Umarmungen
Warme Treppenhäuser
Küsse
Nah sind nur Musik
Und ziellos Stiefelschritte

©hristoph Aschenbrenner

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Eingeordnet unter 2020, Lyrik

Der Boss

Früh gecheckt
Und mitgespielt
Bis du der Boss
Und die Regeln machst

Jeder deine Fassade schaut
Hart und makellos
Dein Wort Gesetz
Unerbittlich

Spürst nun Nostalgie
Sehnst die Erdbeerfelder
Kirschbäume
Und Strohballen bauen

Suchtest Macht
Fandest Entfremdung
Verhungerst in Distanz
Welt der Befehle

Für immer fort
Zeiten des Spiels
Steigst du auch aus
Machst Platz dem Nächsten nur

Was bleibt schon
Als Hoffnung auf Freiheit

©hristoph Aschenbrenner

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Eingeordnet unter 2020, Lyrik