Schade

 

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Eingeordnet unter 2018

Rockpoeten

Auf dem Bett die wärmere und die leichtere Decke. Zur Auswahl. Kommt der Herbst?
Früh hat sich für mich abgezeichnet, dass zwischen brodelnd kochend und gefroren starr das normale Leben lag. Ich konnte es nur nie erreichen. Nicht normal ist auch eine Lebensform!
Vor gut 40 Jahren mussten wir davon ausgehen, dass der Himmel aufblitzte und die Erde in einem atomaren Feuer für immer verbrannte. Zu dieser Zeit entstand die Musik, in die ich mich heute verliere.
Sie ist laut. Sie ist leise. Rhythmus, Melodien, Gesang. Manchmal ist der Refrain ein Heilmittel. Musik als Träger meiner Erinnerungen.
Herbst. Buntes Laub. Der Nebel kommt in die Stadt, verschluckt die Straßen, Bäume, die Krähen.
Ich nehme die wärmere Decke.

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Eingeordnet unter 2018, Musik

Rocker

Ich mach den Stecker rein und dreh‘ alle Knöpfe auf zehn.
Ich habe mich schon viel zu lang versteckt.
Vielleicht merkt jemand, wie sehr ich um Hilfe schrei‘?
Spür‘ den Bass unter meiner Bauchdecke.

Analog? Digital? Egal.
Es muss meine Musik sein.
Die von früher, als ich rechts ran fahren musste,
weil ich vor Tränen nichts mehr sah.

All die schlaflosen Nächte unter Kopfhörern.
All die Bestellungen. Kaufsucht?
Wie die Dinge liegen, wird nichts einfacher mehr.
Vater, Mutter, warum habt ihr mich nicht gewarnt?

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Eingeordnet unter 2018, Lyrik, Musik

Sonntagsbild 465

Tageszeit: Morgen
Sonnenaufgang: 6:18 Uhr
Wetter: klar & 15 °C
Stimmung: Nähe wird vermisst
Auf Tränen kommen Töne darauf folgt Trost…

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Eingeordnet unter 2018, Sonntag, Sonntagsbild

LedZep

Als ich anfing, die Saiten meiner E-Gitarre und damit auch die Ohren und Nerven meiner Eltern zu quälen, dürstete es mich nach Schallplatten. Nach Gitarrenvirtuosen, von denen ich lernen konnte.
Leider waren schon die 80er Jahre ausgebrochen. Für eine Weile war jedes Gitarrensolo verpönt. Man hörte Synthesizer und die Neue Deutsche Welle im Radio.
Meine erste Freundin, eine aus meiner Schulklasse, hatte sich nach unserem „miteinander Gehen“ gleich mal verlobt … Ich habe es ihr gegönnt, und wir pflegten weiter Kontakt. Ihr Verlobter war älter und ging schon arbeiten. Übrigens hatte er auch mal E-Gitarre gespielt.
Bei ihm konnte ich in all die Rock-Platten aus den 70ern rein hören, bei denen ich fand, was ich suchte.
Improvisationen und Soli bei Ten Years After, Jimi Hendrix und LedZep, also Led Zeppelin. Ich hörte und spielte zugleich so lange, bis ein Funke übersprang und sich mein Spiel ein wenig anhörte wie bei Rory Gallagher.
Fast zum Ende der Dekade entdeckte ich die CD für mich. Ich hielt sie für den perfekten Klangspeicher. Jede LP, für die ich die CD bekam, gab ich in gute Hände weiter. Allerdings habe ich mir nie die Mühe gemacht, einen besseren Plattenspieler zu besorgen oder mal eine Nadel auszutauschen …
Nach dem Ende einer Beziehung in 2012 fing ich wieder an, mich für das Vinyl zu interessieren. Ich staunte, wie wenig passable und klanglich taugliche Schallplattenspieler gebraucht kosten. Ersatznadeln bekommt man über das Internet, und der Austausch lohnt sich!
All meine Platten hatte ich abgegeben. Um wieder etwas analog zu hören, habe ich einen Gebrauchtschallplattenmarkt geplündert. Dort bekam ich LPs aus dem gleichen Auflagejahr, wie ich sie selbst hatte. Und zur heutigen Zeit veröffentlichtes Vinyl, die Aufnahmen waren zwar von früher nur eben als Remaster.
Und so kommt es, dass ich analog LedZep höre, und die ewige Frage bleibt: Wie hat Jimmy das nur gespielt?

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Eingeordnet unter 2018, Musik

Sonntagsbild 464

Tageszeit: früher Morgen
Sonnenaufgang: 6:07 Uhr
Wetter: Sonne abwesend & 11 °C
Stimmung: wie gebutterte Weißbrotschnitte mit Zuckerrübensirup
Chrizzy, der in einer digitalen Welt eine analoge schätzt, weil man in ihr nicht perfekt sein muss…

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Eingeordnet unter 2018, Sonntag, Sonntagsbild

Wer frei von Fett ist, werfe den ersten Speck

Eine schlanke Frau ist eine Augenweide! Sie kommt an einem vorbei, lange Beine, Po, keinen Bauch und dazu der Busen. Da möchte man auf der Stelle einen Heiratsantrag machen und sich mit ihr vermehren. Leider reicht es für nicht mehr als ein diffuses Lächeln, und sie geht weiter, taktet sich mit ihren Absätzen aus deinem Leben. Oh, verdammt!
Ich stehe in Kontakt zu anderen Frauen. Echte Kumpel! Mit den einen lassen sich lustige Gespräche führen, mit anderen dolle Zeiten verbringen. Manche haben einen Partner, manche nicht. Bei Problemen kann man sich vertrauensvoll an sie wenden. Es gab auch sexuelle Offerten mir gegenüber.
Es ist schwierig, denn diese Frauen sind dick, furchtbar dick! Wenn sie vor mir hergehen und stehen bleiben, brauche ich gefühlt einen halben Tag, um um sie herum zu laufen …
Ihre Fülle kann man nicht übersehen. Ihre Körpermassen haben aber keinen Einfluss auf ihre positiv gestimmten Charaktere, und ich gebe jeder einzelnen Person meine volle Wertschätzung.
Ich kann es gut mit dicken Frauen. Und ich frage mich jetzt, warum?
Ich komme gerade aus dem Badezimmer zurück. Ich habe mich ausgezogen, an mir herunter geschaut. Bauch eingezogen und Luft angehalten. Ausgeatmet, mich von allen Seiten im Spiegel betrachtet. Waage: 115 Kilo! Ich bin auch fett! So was von dick! Ich trage eine schmerige Wampe vor mir her! Das habe ich komplett verdrängt!
Was ist zu tun? Erst wieder anziehen. Diät kommt nicht infrage, bei meinen lieben Freundinnen bringt es nur Frust, sonst nichts. Darauf achten, niemanden im Weg zu stehen.

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Eingeordnet unter 2018

Sonntagsbild 463

Tageszeit: Morgen
Sonnenaufgang: 5:56 Uhr
Wetter: leichte Bewölkung & 18 °C
Stimmung: im Stress
Als Junge bekam Chrizzy zum Geburtstag vom Vater einen Zollstock geschenkt, der leider noch am gleichen Tag zerbrach…

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