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OUT NOW

Christoph Aschenbrenner: Urbanicity
sonderpunkt Verlag, Greven, Reihe Sonderpunkte 67
Lektorat: Marianne Evrard
ISBN: 978-3-95407-072-5
Taschenbuch, Format A6
ca. 40 Seiten
Preis: 4,90 €

Bald zu bestellen beim sonderpunkt Verlag und Amazon.

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Eingeordnet unter 2017, Buch 4, Das neue Buch

Leseprobe # 7

Dieser Text wurde in einer Zeitschrift und für eine Weile auf der Facebook-Seite der Autorengruppe Sem;kolon zusammen mit dem Bild „Fernlicht“ veröffentlicht. Ich erhielt dafür die Erlaubnis von Hanno Karlhuber selbst, dem Maler des Bildes. Er ist Vertreter des magischen Realismus und wohnt in Wien. Auf dem Ölgemälde ist eine nächtliche Landstraße zu sehen, die vom Fernlicht eines Autos ausgeleuchtet wird und zwar aus der Sicht des Autofahrers.
Mein Text kam dann in mein erstes Buch beim sonderpunkt Verlag, in „Ultraviolett – 14 Momentaufnahmen aus unbestimmten Tiefen“.

Übrigens nehme ich gerne wieder Vorbestellungen für mein neues, viertes Buch entgegen!
(4,90 €, portofreier Versand in Deutschland.)

Schlaflosigkeit

Kasernenton in der Fabrik. Am Schweißtisch kriecht die Zeit zwischen Beschimpf des Meisters und derben Scherzen der Kollegen.
Er wird einfach nicht zu Stahl und Hydraulik nicht sein Inneres.
Essen wartet immer im Kühlschrank, von der Mutter gemacht. Zuhause fremd und groß gemusterte Tapeten. Er geht seinem Vater aus dem Weg.
Wieder in den Wagen rein und fahren. Die Freundin lernt für das Abitur. Er hat keine Ahnung von Kurvendiskussion. Er will ihre Kurven spüren. Sie haut ihm auf die Finger.
In die Kneipe. Ein Bier mit ’nem Kumpel. Er will nicht nach Haus. Er ist noch nicht müde.
Morgen früh ruft die Werksirene. Unwichtig. Leben will er jetzt. Hat keine Ahnung, was das ist – Leben. Es gehört ihm nicht.
Auf der Flucht vor dem Schlaf, im aufgemotzten Käfer durch die Nacht über Landstraßen. Mit Fernlicht Kilometer um Kilometer. Allein. Die Cassette wieder umgedreht.

©hristoph Aschenbrenner

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Wie man eine Bombe scharf macht – Mein 4. Buch

Sie kam. Die Mail von meiner Lektorin. Die Frau von meinem Verlag, die als erste fachkundige Leserin, als erster Leser überhaupt, mein neues Manuskript zu beurteilen hatte. Sie fasste ihr Urteil in der Betreffzeile mit einem Wort zusammen: „Gelungen“
Ausführlicher in der Mail stand noch: „[…] Wobei ich den Kreislauf, den Sie in Ihrem Buch zeichnen, als überzeugend und konsequent empfinde.“ Es ist von „viel Reflexion“ die Rede, und sie erklärte, was „kunstvoll“ sei.
„Dieses Buch scheint mir Ihr persönlichstes zu sein“, hob sie noch hervor.
Wenn mich jemand nach dem Inhalt des neuen Buches fragt, tendiere ich dazu, darauf hinzuweisen, dass es sich nicht um eine Sammlung von Kurzgeschichten handelt. Somit weiche ich der Frage aus. Nun, vielleicht fällt mir noch eine knappe Inhaltsangabe ein. Wie bei einem Krimi muss man die Frage, wer der Täter ist, auslassen – doch ein Krimi ist es nicht!
Jetzt fängt die eigentliche Arbeit an. Durch germanistische Akribie und künstlerische Sprachkreativität wird eine explosive Mischung entstehen, die im Kopf des Lesers zünden soll.

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