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Ich finde …

… zusammen in einem Satz mit Mozart genannt zu werden, ist eine große Wertschätzung! Man könnte auch sagen, in einem Atemzug

Literaturkritiker Thomas Lawall hat sich mit meinem Buch „Nur einen Atemzug, einen Kuss entfernt“ auseinander gesetzt.

Lest selbst: querblatt.com

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Gut investiert

Gestern. Samstag. Der Bus spuckt mich 9:50 Uhr aus. Über die große Straße an der Ampel und während ich mich beeile raschelt Laub unter meinen Füßen.
Das Mövenpick Hotel. Das hatte ich im Kopf, als ich mir das Ambiente für die erste Geschichte in meinem neuen Buch vorstellte. Und die Veröffentlichung von „Nur einen Atemzug, einen Kuss entfernt“ soll hier auch gefeiert werden.
Bevor ich ins Restaurant gehe, wo ich einen Tisch für zwei reserviert habe (vier Wochen vorher Minimum), noch draußen nach ihr Ausschau halten. Nichts.
Also rein zum Empfang des Restaurants. Hier ist Hochbetrieb. Der freundlichen Dame im Mövenpick Dress sage ich meinen Namen und meine Reservierung. Sie ist ein Kopf kleiner als ich. Und das wird prompt zum Verhängnis. Während ich Raum und Gesichter scanne, ob meine Verabredung vielleicht auch schon da ist, soll ich ihr zu meinem Tisch folgen. Irgendwo gibt es einen Stau von anderen Gästen, der mich aufhält. Als ich weiter komme, habe ich die Mövenpick Angestellte verloren und finde sie nicht! Jetzt also nach zwei Personen scannen. Aber schnell hat sie mich wieder und der Tisch ist ok. Nah am Büfett und dem Koch für „Live“-Omeletts und -Rühreier.
Die Servicekraft für die Tische in meinem Bereich deckt noch ab und wischt den Tisch ab. Ich weise auf Krümel auf der Sitzbank hin. Ich finde, wenn ich schon ein weißes Hemd angezogen habe, kann ich mich auch arrogant benehmen. Mich zu bedanken vergesse ich ja nicht. Dann deckt er neu.
Ich stehe noch. Nervös immer der Blick auf meine Armbanduhr. Sie verspätet sich! War ja klar … Meine Mappe lege ich auf die Bank. Dann gehe ich zum Büfett. Zurück gekommen lasse ich mir Kaffee einschenken. Aber nur halb voll, den Rest mit Milch. Etwas Zucker.
Gerade als ich die erste Mohnbrötchenhälfte verzehrt habe, kommt sie, Frau Evrard vom sonderpunkt Verlag! Von einem anderen Eingang, den ich nicht beachtet habe. Ich finde, man kann spüren, wenn diese Frau einen Raum betritt. Keiner der ca. 80 anderen Menschen hier wird leiser oder verhält sich einen Deut anders. Aber sie ist eine Persönlichkeit. Neben ihr verblassen andere messbar. Wie könnte ich also ihre Unpünktlichkeit übel nehmen. Nur fünf Minuten und erst ein halbes Brötchen auf …
Während des Frühstücks entwickelt sich ein exorbitantes Gespräch. Gemeinsam erörtern wir die Aspekte eines neuen, eines vierten Buchprojekts in ihrem Verlag. Dabei stellt sich z. B. heraus, dass genau sie wieder die richtige Lektorin für den Stoff wäre, da sie sich in ihrem Studium schon mit der Thematik beschäftigt hat, die ich vorhabe zu verwenden.
Es ist längst still um uns geworden. Die anderen Gäste sind gegangen. Man deckt schon für das Mittagessen. Während sie die Qualität der Toiletten überprüfen will, weil sie noch nie hier war, zücke ich meine Karte und übernehme die Rechnung.
Als sie zurück ist, können wir voneinander noch nicht lassen. Sie schlägt vor, noch halbe Stunde irgendwo draußen zu sitzen und uns zu unterhalten. Weit brauchen wir nicht gehen, es stehen noch Stühle und Tische draußen am Mövenpick Restaurant.
Bei einem anregenden Gespräch vergessen wir die Zeit. Im Augenwinkel sehe ich zwar, dass drinnen das Mittagessen serviert wird. Doch das ist mir ebenso gleich wie die irritierten Blicke einiger Raucher, die sich auch hierher verirren und eine Weile unserem leidenschaftlichen Meinungsaustausch verfolgen.
Die Sonne scheint und wärmt. Mein Gegenüber wird stets perfekt beleuchtet. Das ist mir schon drinnen aufgefallen. Oft mal ein Lichtspot nur um die Augenpartie. Faszinierend! Letztes Jahr um diese Zeit, als wir uns trafen, um die Veröffentlichung des zweiten Buches zu feiern, hatten wir übrigens ebenso diesen prächtigen Indian Summer. Da waren wir im Café CoLibri.
Irgendwann fragt sie mich nach der Uhrzeit. Ich bin selbst überrascht: 14:20 Uhr. Ich finde, fünf Minuten Verspätung und eine geplante halbe Stunde so derb zu überziehen, steht in einem guten Verhältnis. Wir verabschieden uns und ich frage drinnen an der Rezeption nach der Lage der Bushaltestelle zurück.
Im Bus ist es viel zu warm. Ich stehe sowieso noch ganz unter Strom. Es könnte also einen vierten Aschenbrenner geben! Aus Kinderwagen schreien Babys während der Fahrt.

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Musik Challenge

Bei Facebook (ja, da bin ich auch …) wurde ich nominiert. Von niemand geringerem als meinem Partner auf unserer BOOKJOCKEY PARTY-Lesung im März d. J., dem kongenialen DJ Mr. Fantasy.
7 Songs – 7 Tage sollte die Herausforderung sein, der ich mich zu stellen hatte. Doch das könnte ich das ganze Jahr durchziehen … ;-) Um Euch nicht vorzuenthalten, welche Lieblingssongs ich also von Freitag letzter Woche bis heute, Donnerstag, vorgestellt habe, hier die Zusammenfassung. Die Links führen zu Videoclips auf externen Seiten.

Tag 1 – Freitag: Song 1 – Extrabreit mit Polizisten (1981)
Mir gefällt das sparsam eingesetzte Schlagzeug und, klar, der ultracoole Bass. Ein Song der Neuen Deutschen Welle. Üblicherweise waren die Lyrics der Bands damals einfach bloß Nonsens. Aber hier? Hat Extrabreit die „ausführende Staatsgewalt“ nicht komplett verarscht? Wer Ohren hat, höre!
Extrabreit

Tag 2 – Samstag: Song 2 – Prince And The Revolution mit The Beautiful Ones (1984)
Einer der etwas weniger bekannten Titel auf “Purple Rain”, dem Soundtrack zum Film, den Prince zum Weltstar machte. Ich sah ihn das erste Mal in unserem westlichen Nachbarland im Urlaub im Original mit holländischen Untertiteln … ;-) Radikal-hochpotent-emotionaler habe ich nie mehr eine Liebeserklärung gehört wie dort!
Prince

Tag 3 – Sonntag: Song 3 – The Police mit Message In A Bottle (1979)
Damals kam dieser Typ in unsere Klasse, weil er sitzen geblieben war. Der hatte niemand, keinen Freund. Ich quatschte ihn an, und wir fanden bald heraus, dass wir auf die gleiche Musik standen. Diese Single von The Police hatte er zu Hause. Ich kam nach der Schule mal mit zu ihm zum Musik hören – der Beginn einer Freundschaft. Geht es in dem Song nicht auch um einsame Menschen?
Police

Tag 4 – Montag: Song 4 – The Beatles mit I Call Your Name (1964)
Dieser Song ist sogar für mich ein Oldie! ;-) Was hätte ich alles von The Beatles nehmen können! Ich habe mich aber hierfür entschieden, weil dieses Lied einfach perfekt gemacht ist. Ein sich selbst vorantreibender Rhythmus, straight, mit sparsamen melodischen Verzierungen und dem typischen John Lennon Gesang für diese Zeit. Die prägnante „Kuhglocke“ als Percussion-Instrument hat Ringo Starr meines Wissens nur in diesem Titel zur Beatles-Zeit benutzt. :-)
Beatles

Tag 5 – Dienstag: Song 5 – Queen mit Radio Ga Ga (1984)
In meinem neuen Buch gibt es einen eigenen Text darüber, wie die Musik von Queen zu unserer Kultur, zu unserem täglichen Leben gehörte. Auf den frühen Platten von Queen stand immer drauf, dass sie keine Synthesizer benutzen. Das war bei „Radio Ga Ga“ längst passé. Ich habe den „Radioführerschein“ und konnte den Traum eines jeden Radiomachers verwirklichen, in einer Radiosendung diesen Song zu spielen. :-)
Queen

Tag 6 – Mittwoch: Song 6 – Jean-Michel Jarre mit Souvenir of China (1982)
Da schrieb sich der Franzose noch mit Bindestrich im Vornamen. Auch das waren die Achtziger. Also nicht nur Bindestriche im Vornamen sondern elektronische Musik. Klar, REO Speedwagon, Europe und Foreigner setzten noch auf Rock, aber der war schon viel softer und verschmuster. Jean-Michel Jarre war aber Vollblut-Elektroniker schon seit den 70ern. Hm, der Vergleich hinkt, bei all den Maschinen, Modulatoren und Sequenzern, die er in der Musik einsetzte … Es gab sogar eine eigene WDR Radiosendung mit dem Titel „Schwingungen“ mit den News aus diesem Genre!
J.-M. Jarre

Tag 7, letzter Tag – Donnerstag: Song 7, letzter Titel – New Order mit Blue Monday (1983)
Das war New Wave. Und eine verdammt geile Maxi-Single. Die Älteren unter Euch wissen noch, was eine 12-inch-Maxi-Single aus Vinyl ist. ;-) Und es war der Soundtrack einer Party nach Schulabschluss, nein, einer Orgie, über die ich den Mantel des Schweigens halte, denn wir waren jung und brauchten den Spaß! :-D :-D :-D
New Order

Heute habe ich dann drei neue „Opfer“ nominiert. :-) Also, hier setze ich auf Freiwilligkeit, wer mag, darf gerne sieben Tage lang seine Lieblingssongs vorstellen. Man braucht auch nicht so viel dazu schreiben wie ich – Labern ist halt mein Job!

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Erste Reaktionen auf das neue Buch

H. A.: […] hab dein Buch bekommen und schon gelesen. Zwei Geschichten fand ich richtig gut! Die Geschichte mit dem Musikauftritt (überraschend positiv!) und die mit dem Totengräber. ;-)

L. A.: „Lieblingsstelle: Auf die Liebe. Sie ist die Süße der Frucht oder ein dunkler Dolchstoß. Auf das Leben. Das Mysterium vom Himmel zur Hölle und zurück.

T. K.-F.: „Meine Gunst hast Du Dir erschlichen! Gut geworden Dein neues Werk…mit romantischen Zügen.“

R. S.: „Das Buch lohnt das Lesen!“

S. I.: „Hab’s gestern Nacht gelesen – in einem Rutsch […] … gefällt mir. Weißt sicherlich, welche Geschichte mir am meisten nahe ging?!“

B. K.: „Habs gelesen. Gefällt mir.“

C. B: „Für mich persönlich… das Beste bisher! Ich mag diese offenen Pointen…“

B. H.: „[…] ich wollte doch gleich Bescheid geben, dass das Buch da ist, dass ich mich sehr über die Postkarte aus Frankreich freue – und dass ich generell neben Deinem trockenen Humor eine Art unterschwelliger Fröhlichkeit entdeckt zu haben glaube.“

Und bei denjenigen, die erst vor kurzem meine Bekanntschaft machten und offensichtlich ein wenig damit überfordert sind, ein Buch im Buchhandel zu bestellen, kann ich jetzt auf Amazon verweisen: Nur einen Atemzug, einen Kuss entfernt

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Nur einen Atemzug, einen Kuss entfernt

Es braucht manchmal nicht viel, damit sich alles ändert. Und es kann von einem Augenblick zum anderen passieren.
In meinem neuen Buch, „Nur einen Atemzug, einen Kuss entfernt“, gibt es in fünf Kurzgeschichten und einer Erzählung viele solcher Wendepunkte.
Da erscheint eine wunderbare „Weihnachtsmuse“, es spielt eine Band ohne Namen, aber mit einer klaren Mission, und wir erfahren, „Wo der Totengräber gräbt“. Die Suche und Sehnsucht irgendwann irgendwo anzukommen.
Mein drittes Buch im sonderpunkt Verlag ist jetzt veröffentlicht! Und auch wie bei den anderen ist man auf meine Buchumschlaggestaltung eingegangen. (Den VW Käfer in dem Foto habe ich übrigens mal gefahren …)

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ISBN 978-3-95407-056-5, sonderpunkt Verlag Münster, 52 Seiten, Taschenbuch, Format A6, 4,90 €

[Beitrag No. 333]

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Klappentext

Während was-auch-immer in der Druckerei mit „Nur einen Atemzug, einen Kuss entfernt“ gemacht wird, kann ich Euch einen Ausschnitt des hinteren Buchumschlages meines dritten Buches mit dem Klappentext zeigen.

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Grund zu feiern

Manche Mails können meine Laune von Null auf 100 verbessern. So gestern die von meinem Verlag. Nach exakt einem Monat „Funkstille“, schließlich bin ich ja nicht der einzige Autor, den er betreut, konnte ich die Satzfahnen als PDF-Dateien in Augenschein nehmen. Buchcover und Textteil (Innenteil). Wow! Meine Vorschläge zum Buchumschlag sind genial umgesetzt!
Wenn jetzt im Textteil noch allerletzte Korrekturen umgesetzt werden, Peanuts eigentlich, leider aber notwendig, erkläre ich alles für druckreif. Denn es heißt ja auch „Druckreifeerklärung“.
Die Dateien gehen an die Druckerei und ich habe alles für mein drittes Buch getan, was ich konnte. Mein Part als Autor ist beendet. Und dann heißt es warten. Vielleicht schaffe ich es ja beim dritten Mal, den Verlag nicht mit überflüssigen Mails zu nerven, wie „Ist die Druckerei abgebrannt?“ … ;-)

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Zwischenstand Buch 3

Ich sehe es kommen. Ungeduld ist mein zweiter Vorname. Ich werde meinen Verlag mit völlig überflüssigen Mails nerven. Zwar stets freundlich und rhetorisch galant, doch eigentlich nur auf ein und dieselbe Frage ausgerichtet: „Wann kommt mein Buch aus der Druckerei?“
Und dabei ist es noch nicht mal in Druck …
Wahnsinn! Die dritte Veröffentlichung ohne Selbstbeteiligung in einem Zuschussverlag. Der Puls rast!
Meine Lieblingslektorin setzt sich auch noch nach Kanada ab. Zwar nicht für immer, nur für die überschaubare Zeit eines Urlaubs, aber was mache ich, wenn ein Bär Appetit auf sie hat? Ich hätte schwer etwas dagegen! Bei unserem gestrigen Telefonat ließ sie einen Satz fallen, der mir so klang als hätte sie gesagt: „Es ist erst Mitte August.“ Wir peilen den September als Veröffentlichungstermin an, am liebsten hätte ich gemault: „Es ist schon Mitte August!“ Aber das tue ich meiner Lieblingslektorin nicht an, nicht vor ihrer kleinen Weltreise, nicht vor Kanada und Seattle. (Ob sie mir eine Gitarrensaite von Hendrix mitbringt?)
Also Warten. Ich kann ja mit Buch 5 beginnen. Denn Buch 4 ist – in der Rohfassung – fertig, und Frau Evrard vom sonderpunkt Verlag hat ihr Interesse daran ausgesprochen.

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Christoph Aschenbrenner im sonderpunkt Verlag Münster:
„Ultraviolett – 14 Momentaufnahmen aus unbestimmten Tiefen“, Feb. 2014, Taschenbuch, A6, 46 S., 4,90 €, ISBN: 978-3-95407-035-0
„Live! Poet auf der Bühne“, Sep. 2014, Taschenbuch, A6, 46 S., 4,90 €, ISBN: 978-3-95407-040-4

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