Schlagwort-Archive: Gedichte

Heute

… sah ich, wie der Wind Laub trieb
… flogen Zugvögel
… durfte ich lachen

… musste ich nicht im Regen an der Bushaltestelle stehen ohne Dach ohne Sitz
… lief ich nicht mit einem Rudel angestochener Schweine um das goldene Kalb
… stand ich nicht im Stau als Sondermülldeponie und Rußschleuder, was man Auto nennt

… konnte ich schlafen
… hatte ich Sorgen übrig um meinen Vater
… habe ich mich erinnert

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Bis später!

Bis später?
Jetzt! Jetzt muss es gelingen.
Minuten zerrinnen, Monate eilen.
Es gibt nur dieses eine Mal
zum Verlieren oder Siegen.
Als ich klein war und noch
begriff, was die Welt zu-
sammenhielt, wurde
der größte Schmerz
zu lernen,
was wir brutal
der Erde angetan.
Nun fliegen die
Jahre davon.

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Dieses Mal vielleicht

Warum du gegangen bist, weiß ich nicht.
Ob da noch mehr Leben auf mich wartet,
kann ich nicht sagen.
War Liebe eine reife, wilde Frucht,
suche ich in der Asche,
mache meine Hände schwarz.
Ich komme nicht hoch,
schlafe zu wenig oder zu viel.
Wann sprach ich offen mit einem Freund?
Ich bin nicht da,
wenn ich durch die Straßen gehe,
wenn ich arbeite. Neun bis fünf.
Da küsst mich ein Lächeln!
Karussell im Bauch und
Hände zittern.

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Meine Aufmerksamkeit

Zu den Klängen
Meiner Favoriten
Spiele ich die Tastatur
Und es entsteht
Poesie
Denke ich an Dich.

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Anker & Fels

Nimm mich in die Arme.
Möchte nicht erfrier’n.
Nur ein Stück Hoffnung.
Ich bitte dich darum.
Was du in mir siehst,
werde ich sein.

Treibende Gefährten.
Dem Tosen entgegen.
In den Gezeiten der Sterne
bleiben wir beide
als menschlich zurück.

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