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Jabba the Hutt

Jabba the Hutt legt ihn auf die Waage und verlangt 36 Cent. In meinem Universum ist es die Kassiererin mit langen, blonden, lockigen Haaren. Auch ihr sitzt der Kopf direkt auf den Schultern, und sie kann ihn nur drehen, wenn sie ihren Oberkörper mitdreht.
Faustgroß ist er und ich stecke ihn in die hintere Hosentasche. Ich möchte einen Spaziergang machen. Nicht weit. Nur irgendwie raus. Der Herbstanfang schenkt uns trockene, milde Tage. Spürbar früher wird es dunkel.
Da ist eine Bushaltestelle. Verwaist. Ich hole ihn raus und reibe ihn an meinem Hemd. Etwas, was es schon immer gab. Vor allem Bio-, Vegetarier-, aus-der-Region- und Veganermist. Ein Apfel.
Rot an fast allen Stellen, wenig gelb. Ich mag es, wenn beim rein beißen süßer und saurer Geschmack um die Wette eifern.
Noch genügend belebt die Straße. Gegenüber ein Kiosk. War dieses Jahr überhaupt mein Jahr? Ich sinniere. Vielleicht kommt ja noch was beim Endspurt?
Ich habe den Apfel bis auf die Kerne aufgegessen. Für den Rest gibt es verschiedene Bezeichnungen. Warum es bei uns die „Kitsche“ hieß, weiß ich nicht. Ich werfe sie hinter das Bushäuschen ins Gras.

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Rummikub

Der Typ da reißt Blätter vom Baum ab. Ich muss sagen, ich weiß nicht, was es für ein Baum ist, aber nicht nur die Blätter sind schön. Zwei Bäume dieser Art säumen den Eingang. Sie breiten ihr Blätterwerk wie Regenschirme aus, und genau so kann man sie nutzen, wenn man bei einem kurzen Sommerregen eine draußen rauchen muß.
Nachdem er ordentlich Blätter gerupft hat, kommt er zu mir rüber auf die gegenüber liegende Seite und wirft seine Beute ins Gras. Erläuternd meint er: „Jetzt kann man endlich wieder darunter her gehen.“ Ok, bei seiner Größe kann das ein Störfaktor sein. Gewesen sein.
Der Höhepunkt des Tages erwartet uns um 15 Uhr. Die Backgruppe soll einen guten Kuchen hinbekommen haben. Ansonsten Langeweile.
Ich habe mein chauvinistisches Gen wiederentdeckt, wenn wir uns darauf einigen können, dass der Begriff bedeutet, das Männergeschlecht als einzig akzeptables zu bewerten. Vielleicht auch ein Produkt latenter Langeweile.
Das Männer-Frauen-Verhältnis ist hier etwas zu Gunsten der Frauen. Das führt dazu, dass mir oft das Wort „Weiber“ entfährt.
Dieses eine Wort kann einen ganzen Kommentar beinhalten, je nachdem, wie man es betont. Und an welcher Stelle man es einsetzt. Eine der schönsten Reaktionen einer Frau war, dass sie gegen die Reemanzipation (des Mannes!) sei. Huch, von so etwas wusste ich noch nichts.
Aber auch das Chauvie-Spiel wird schnell langweilig. Noch anderthalb Stunden bis zum Kuchen. Zwei packen Rummikub aus, laden mich ein, mitzuspielen. Ich mache mit, auch wenn ich bisher noch kein Mal gewonnen habe …

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