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theresa link, bitte melde Dich!

Sie ist Autorin wie ich. Und sie ist bei WordPress. Bei einem Textbeispiel auf ihrer Seite war ich vollkommen baff, wie die Handlung eine extrem ungewöhnliche Wendung nahm und exakt auf den Punkt wieder aufgelöst wurde. Faszinierend nicht wahr? Ich erinnere mich, dass es mich zunächst irritierte, wie methodisch sie beim Schreiben vorging. Doch dann wurde ich Fan davon! Warum bei Theresa nicht mal lernen, wie andere anders ans Schreiben heran gehen? Ich esse zwar Mini-Pizzen, oder wie der Smamap sagt: „Toast-Hawaii für Arme“, doch die Weisheit hab‘ ich noch nicht zu Ende gelöffelt.
Es muss aber etwas vorgefallen sein. Ich kann nicht alles bei WordPress verfolgen. Es gab eine andere Autorin, die Theresas Art zu schreiben schwer angegriffen und verurteilt hat. Eine Autorin, die gerade einen Erfolg verzeichnen konnte. Was sollte bitte das denn? Zeitnah dazu ist der Blog von theresa link nicht mehr öffentlich gewesen.
Ich steh‘ nun hier, vermisse sie und wünsch‘ mir: „Bitte melde Dich!“

Nachtrag:

theresa link hat sich gemeldet!

Nur vier Stunden später bekam ich von Theresa einen Kommentar (siehe unten). Ich sage ehrlich, mein Herz schlug schneller!
Sie weiß nicht so recht wie es mit ihrem Blog weiter gehen soll. Und sie wird in eine Schreibgruppe gehen, eine echte zum Anfassen und Ansehen.
Ich kann mich dabei nicht in einem Interessenkonflikt befinden. Meine Erfahrungen mit einer realen Schreibgruppe zeigen, wie wertvoll der persönliche Austausch ist. Und wieviel man dabei nicht nur über das Schreiben sondern auch über Menschen lernt. Ich mache das ja auch schon seit 20 Jahren. In dieser Zeit gab es eine enorme Fluktuation von Autorinnen und Autoren. Einige hätte ich am liebsten mit dem Hosenboden am Stuhl festgenagelt, weil sie so wertvoll für die Gruppe waren, andere am liebsten mit Hinterntritten schleunigst verjagt. Und wenn Theresa nun auf diesem Gebiet Erfahrungen sammeln kann, kann ich ihr das nur gönnen und ihr das Beste wünschen! Da ist mein Wunsch, in ihrem virtuellen Blog zu lesen, nachrangig, aber so was von!

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Auf der dunklen Seite des Mondes

Ich war einige Tage vom wilden World Wide Web ausgeschlossen. Der Router ist abgerauscht … Mit Internet beim Handy bin ich nicht vertraut und einen mobilen Zugangspunkt einzurichten erwies sich als Roulettespiel: klappt oder nicht.
Es ist absolut erschreckend, was man im Alltag alles nicht kann, fällt das Internet aus! Von der Wettervorhersage bevor man aus dem Haus geht, über Preisvergleiche vor Einkäufen bis hin zu seinen Bankgeschäften, die komplett online laufen. Und es macht einen Haufen Arbeit, das Chaos zu beseitigen, welches eine unbeantwortete Mail verursacht hat …
Ich weiß, es hat Zeiten ohne www gegeben. Ich habe sie ja noch selbst erlebt. Da man noch nicht wusste, was es war und vor allem nicht in diesem unbeschreiblich großen Ausmaße nutzte, hat man auch nichts vermisst. Heute geht es nicht ohne, ich, wir sind der Homo Internet.

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