Archiv der Kategorie: Musik

Nette Werbung des Labels

Unten so etwas wie eine Werbepostkarte meines Labels für meine erste Single.
Es handelt sich dabei nicht um ein herkömmliches Plattenlabel, sondern um einen Anbieter, der die Verteilung und die eventuelle Vergütung meiner Songs übernimmt und auch meine Urheberrechte schützt.
Genau so etwas wollte ich!
Meine Unterseite | Tracks hier auf WordPress kann ich wohl bald einmotten. Ich hatte übrigens nicht das Gefühl, als nähme sie jemand ernst …
Und wofür braucht man ein Label wie meins? Es geht um die Audio-Streaming-Dienste. Seit gestern kann man bei Spotify, Deezer & Co unter herrChrizzy meinen ersten Song aufrufen! Neben Adele und Korn – nun mich.
Man stelle sich vor, ich müsste jeden Streaming-Dienst der Welt anschreiben, Demoaufnahmen schicken und mich um ein Upload bewerben … Das geht gar nicht. Das alles übernimmt mein Label „DestroKid“. Dafür ist es da und dafür nutze ich es.
Nebenher Musik-Videos für meinen neuen YouTube-Kanal drehend, habe ich die ganze Woche damit verbracht, bei meinem Label die Vertragsbedingungen (in Englisch) zu studieren und die Formulare für die Finanzbehörden der USA (selbstverständlich in Englisch) auszufüllen. Eine falsche Angabe ist nicht nur ein Vergehen, es erfüllt dort auch den Tatbestand des Meineids …!
Nun gut, damit bin ich durch. Erster Titel online.
Es ist schon komisch, seine eigene Musik auf Spotify zu hören. Sein selbst gestaltetes Cover zu sehen. Und alles, ohne einen realen Menschen gesprochen zu haben! Man macht verlangte Angaben im Internet, bringt seine Musik in das passende Format und es kommen Mails an, die keine persönlichen Unterschriften enthalten – und trotzdem läuft es … Irgendwie.
Als Künstler sind mir solche „verkaufsstrategischen Maßnahmen“ und „Publicityarbeiten“ vor allen Dingen eins: lästig! Ohne Ende lästig! Denn es geht mir nicht um 2 oder 3 € mehr in der Tasche (das ist ein realistischer Monatswert), sondern um Beachtung und Anerkennung für mein Tun. Etwas Anderes zu behaupten wären Lügen. Doch dafür braucht es Rahmenbedingungen, die ordentlich eingestöpselt werden müssen.
Für Anfang Februar plane ich ein neues herrChrizzy Original. Das ist nicht mehr lange!

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#distrokid

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Eingeordnet unter 2022, Musik

Musik und Behinderung

Allen schöne Feiertage und einen baldigen guten Rutsch ins neue Jahr! Bleibt gesund!
2021. Es ist viel passiert in diesem Jahr. Ich änderte meine künstlerischen Prioritäten. Vom Schriftsteller zum Musiker.
Ein Jahr voll Trauer. Und die Angst vor der Pandemie kriecht nun das zweite Jahr durch die ganze Welt. Jedenfalls bei denen, die sie ernst nehmen.
Die reale Inspirationsquelle meines Buches „Christoph Aschenbrenners Supermarkt-Geschichten“ baute lange um. Nun ist es innen größer als außen. Das ist eigentlich eine euklidische Unmöglichkeit!
Und seit April trage ich Hörgeräte. Beidseitig. Aufgrund von zwar natürlicher aber irreparabler Hörschwächen. Eine Behinderung.
Bin sehr gut zufrieden mit diesen kleinen, technischen Wunderwerken an den Ohren. Sie geben mir eine vergessen-verschollene Akustikwelt zurück! Und das Tragen meiner Hörhilfen wird permanent eingehalten.
Auch und gerade bei der Produktion meiner Musik. Den:
| Tracks.
Das ganze Frequenzspektrum eines gesunden Gehörs steht mir zur Verfügung. Von den höchsten Tönen bis zu den tiefsten Bässen.
Und bei Athene und Apollo, ich weiß das zu nutzen!
Überzeugt Euch selbst:

| Tracks

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Eingeordnet unter 2021, Buch 5, Gesundheit, Musik

Digital Audio Workstation

In meinem Musikhaus habe ich mir lizensierte Software gekauft. Es handelt sich im Prinzip um ein Audio-Aufnahmestudio auf dem Computer.
Es ist eine Einarbeitungs- und Lernzeit erforderlich. Dann wäre ich in der Lage, Musik zu produzieren, die keine Urheberrechte anderer verletzt.

Hier ein erstes eigenes Beispiel als Gag:

Ich verfolge ausschließlich künstlerische Interessen, keine kommerzielle Zwecke.

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Eingeordnet unter 2021, Musik

Ohne Titel

Diese makabre Welt dreht sich einfach weiter

Sie wird es immer …

Doch heut hab ich meinen Kopf in den Wolken

Gehe von C über a-moll nach D

Und von vorn

Denk an Dianas Verse

Und werd ein Wunder tun

©hristoph Aschenbrenner

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Eingeordnet unter 2021, Lyrik, Musik

Écriture automatique 2.2

Fenster. Ungeputzt.
Winterkälte.
Straßenlicht.

Ohne Schlaf.
Fette Musik.
Aus jeder Ecke.

Erinnerungen.
Neu verzerrt.
Machen Angst.

Nie Soldat.
Nicht verteidigt.
Vater- und Mutterland.

Stabil.
Alle anderen:
Leckt mich!

Im Dunkel.
Musik in jeder Ecke.
Elektrobeats.

©hristoph Aschenbrenner

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Eingeordnet unter 2020, Lyrik, Musik

Écriture automatique 2.1

Fenster. Ungeputzt.
Winterkälte.
Straßenlicht.

Ohne Schlaf.
Fette Musik.
Aus jeder Ecke.

Erinnerungen.
Neu verzerrt.
Machen Angst.

Stabil.
Alle anderen:
Leckt mich!

Im Dunkel.
Musik in jeder Ecke.
Elektrobeats.

©hristoph Aschenbrenner

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Eingeordnet unter 2020, Lyrik, Musik

Bach, Mozart, Beethoven & Co.

Ich höre gerade gerne klassische Musik im Radio.
Warum?
Weil es sich gut anhört und – weil ich absolut keine Ahnung von Interpretationen schon hunderte Jahre verstorbenen Komponisten haben. Null. Zero! Und mir auf diesem Gebiet auch keine Kenntnisse aneignen möchte.
Dort, wo ich musikalisch zu Hause bin, bei der gottlosen Rockmusik, dem elektrisch verstärkten Gitarrensound, kenne ich mich bestens aus. Ich kann’s bewerten, weil ich weiß, wo vorne und hinten bei einer Gitarre ist.
Mein Fachwissen beeinflusst mein Urteil.
Bei der Klassik weiß ich z. B. nicht, wie man die Geige stimmt, sie hält oder ein Crescendo spielt. Oder wie der Dirigent all die Musiker mit ihren vielen unterschiedlichen Instrumenten zusammen auf den Punkt bringt.
Ich denke mir: „Wow!“
Als Autor verhält es sich beim Lesen von Büchern anderer anders : Aufgrund meiner in vielen Jahren erworbenen Kompetenz bin ich nicht mehr unschuldig, kann nicht in die Welten anderer Schreiber eintauchen, ohne kritische Fragen zu stellen.
Liegt hier ein vernünftiger Einstieg vor?
Warum sind mir Figuren furchtbar unsympathisch und lieblos gezeichnet?
Hätte ich das mit den Rückblenden und der Handlung auch so montiert?
Und … und … und …
Die meisten Bücher lege ich schnell ärgerlich wieder beiseite.
Als Schriftsteller erwarte ich von mir Höchstleistungen – von anderen auch!
Aber ein Klavierkonzert kann ich im Radio hören.
Wenn es ums fiedeln geht, ums Tuten und Blasen und in die Tasten hau’n, bin ich ein glücklicher Dummy.

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Eingeordnet unter 2020, Musik

Judgement Day

In dieser Welt gibt es keine Anständigkeit und Ehre mehr. Und keine gute Musik. Wer erinnert sich noch an Whitesnake, Def Leppard & Co.?
Es ging nicht wirklich um die langen Mähnen, die Lederjacken und -hosen. Äußerlichkeiten.
Uns war bewusst, dass der Planet dem taktischen atomaren Overkill entgegen steuerte. Der folgende nukleare Winter würde die Spezies Mensch vollends aus der Geschichte löschen.
Niemand unserer Generation ignorierte das. Die jeweiligen Jugendgruppierungen gingen nur anders damit um.
Popper wollten noch so viel Kohle machen, wie es ging. Die Müslis gingen demonstrieren. Und wir mochten laute, schnelle Gitarrenmusik, die das Pentagon und der Kreml nicht überhören konnten.
Letztlich war es ein Mann, der dem Irrsinn des Kalten Krieges ein Ende setzte. Und er war Russe. Gorbatschow. Mann, was der geraucht hat, hätten wir auch gerne …
Heute sind meine Haare nur deswegen lang, weil ich mich wegen der Corona-Pandemie nicht zum Friseur traue.
Habe so viele Kumpels umfallen sehen. Vom Glauben, von den Institutionen Hard Rock und Heavy Metal abkehren sehen. Auch ich sitze meine Zeit bis zur Rente in einem Büro ab. Meine Seele brennt nur noch, wenn ich nach einem Scheißtag ein Iron Maiden Album auflege. Wenn sich der Plattenteller wieder dreht.
Und die schicken Mädchen mit wild toupierten, gesträhnten Haaren? Sie fuhren auf Nummer sicher. Lieber einen Mann aus der Versicherungsbranche, der ein guter Vater ihrer Kinder ist. Mann, der stand auf Modern Talking …!

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Eingeordnet unter 2020, Musik